jakobsweg

Pilgerreise

von Astorga nach
 

Santiago de Compostela
     vom 24. Mai 2011 bis 05. Juni 2011
 

 

Dank unseres Nordik-Walking Trainings hat uns die Pigerreise vom
24.05 - 05.06.2011 keine großen Probleme bereitet.
Wir sind täglich zwischen 20 und als längste Strecke 34 km gewandert. Insgesamt waren es mit div. Ausflügen und Rundgängen durch die Städte
ca. 300 km.
Die Pilgerreise ging von Astorga über Rabanal del Camino (Leon), Ponferrada, Villafranca del Bierzo, O Cebreiro, Sarria, Portomarin, Palas de Rei, Arzua, Labacolla nach Santiago de Compostela.

Wir waren 16 Pilger incl. 2 ortskundige Führer. Die Altersstruktur war zwischen 45 und 74 Jahre. Unsere Mitwanderer waren aus München und Umgebung, Castrop-Rauxel, Rellingen, Herxheim und wir aus Königslutter. Wir hatten uns für die bequeme Variante entschieden, das heißt, unser Gepäck wurde täglich in ein Hotel am Zielort gefahren. Das Schlafen in Pilgerherbergen mit über 30 Betten in einem Raum wollten wir uns nicht antun.

Bis auf einen Tag hatten wir sehr schönes Wetter 20° bis "29°. Und ausgerechnet den Regentag hatten wir am Kilometerstein 100. Der Regen war zwar heftig und kurz aber auch dafür ein guter Test für unsere Bekleidung. Nach einer Stunde war alles wieder vorbei. Die Sonne schien wieder.

Am 03. Juni sind wir in Santiago eingetroffen und haben gleich um 12:00 Uhr
die Pilgermesse besucht.


   
Wahrscheinlich wisst ihr alle das in der Kathedrale von Santiago ein großes Weirauchgefäß (Botafumeiro) durch die Kirche geschwenkt wird. Das Weihrauchgefäß ist ca. 54 kg schwer und hängt an einem Seil das in 21 Meter Höhe über eine Umlenkrolle durch 8 Mönche in Schwingung (65 m Weglänge) gebracht wird. Nur 2 Mal im Jahr wird das Gefäß geschwenkt ( Weihnachten und Ostern ) oder gegen eine Gebühr von z.Zt. 300 €. Wir hatten also das Glück das irgend jemand an diesem Tag das Schwenken bezahlt hatte.
Es ist ein sehr beeindruckender Vorgang, eine Nonne singt dabei mit glockenheller Stimme ( so stellt man sich einen singenden Engel vor ) und der Duft von Weihrauch durchdringt die ganze Kathedrale.  Gänsehautfeeling pur.

Nach Beendigung des Vorgangs, der ca. 6 -8 min gedauert hat, haben alle in der Kathedrale geklatscht. Für eine Kirche eigentlich auch nicht selbstverständlich.

Als Fazit für diese Reise kann man nur sagen: Die Reise ist sehr empfehlenswert, wir haben sehr nette Leute kennengelernt, viel Interessantes, wie Kirchen, Klöster, Städte und Dörfer gesehen.

Die Betreuung durch das
Bayerische Pilgerbüro war vorbildlich.

 

      Marianne und Peter Grosche


Letzte Änderung : 15.10.2015

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Das Cruz de Ferro (span: Cruz de Hierro)

ist ein kleines Eisenkreuz, das auf einen Baumstamm montiert, in den Montes
de Leon den mit 1500 m
ü. NN höchsten Punkt des spanischen Jacobswegs
am Monte Irago markiert. Das Kreuz steht in einem Steinhaufen, der von den
Pilgern stetig vergrößert wird. Der ursprünglich nicht christliche Brauch, am
Cruz de Ferro einen Stein abzulegen, wird inzwischen problemlos in religiös motivierte Wallfahrten
integriert, indem der von zu Hause mitgebrachte Stein
als Symbol der auf dem Weg hinter sich gelassenen "Sünden
" respektive der schon erfahrenen Läuterung betrachtet wird. Viele Pilger nutzen das Cruz de Ferro auch, um am Baumstamm des Kreuzes persönliche Dinge, Briefe oder
gar Votivgaben
anzubringen. Wir hatten selbstverständlich auch Steine aus Königslutter mitgebracht und dort mit unseren Wünschen abgelegt.

 
Kilometerstein 100
jetzt sind es nur noch 100 km bis nach Santiago de Compostela

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O Cebreiro (span.: El Cebrero)

O Cebreiro ist ein kleines Dorf am Jakobsweg. Das Dorf liegt auf 1300 m ü.NN
Das Bild zeigt ein Palloza – eine galicische Rundhütte keltischen Ursprungs.

 

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Unser Ziel, die Kathedrale von Santiago de Compostela


Die Kathedrale  steht über einer Grabstätte, die dem Apostel Jacobus zugeschrieben wird. Durch die bischöfliche und päpstliche Anerkennung der aufgefundenen Gebeine als Reliquien Jakobi gilt die Kathedrale von Santiago als Grabeskirche des Apostels Jakobus.
Der Kathedralbau begann 1077 unter der Herrschaft von Alfons VI.
über den Resten einer ältereren Kirche aus dem 8. Jahrhundert. 1120 wurde sie zum Sitz des ersten Erzbischofs des Erzbistum Santiago de Compostala Diego Gelmirez.

 

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Näheres zu "Santiago de Compostela" unter Wikipedia

 

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